Was uns beschäftigt
Die Stiftung Zukunftsland fördert die Entwicklung und Verbreitung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zur Gesundung degenerierter Böden und zur Schaffung intakter ländlicher Räume mit hoher Lebensqualität.
Durch eine naturverträgliche und regenerative Landwirtschaft werden menschengerechte Arbeitsplätze geschaffen, die natürlichen Lebensgrundlagen gesichert, der Naturhaushalt geschützt, dem Klimawandel entgegengewirkt und sogar bereits eingetretene Schäden in den Ökosystemen behoben.
Damit diese Agrarwende schnellstmöglich vollzogen werden kann, fördert die Stiftung Zukunftsland die Erforschung der mit den regenerativen Methoden einhergehenden Veränderungen in den Bereichen der Agrarökologie, der Artenvielfalt und der Ökosystemdienstleistungen und sie fördert den Aufbau und Verbreitung von Wissen zur regenerativen Landwirtschaft in den unterschiedlichsten Formaten.
Armin Meitzler
Ich bin aktiver Landwirt und arbeite mit voller Überzeugung und Enthusiasmus in meinem Beruf. Seit 2012 bewirtschaften wir den Betrieb nach den Bioland-Richtlinien. Dieser Schritt war schon in den 1990ern geplant, konnte damals aber aus familiären Gründen nicht umgesetzt werden, wurde allerdings immer als Ziel im Auge behalten. Dann kam der 11.3.2011 - die Atomkatastrophe in Fukushima, in dieser Nacht beschloss ich die Umstellung zu Bio: Wenn die Welt droht, unterzugehen, dann pflanzen wir ein Bäumchen!
Seit diesem Datum gab es in unserem Betrieb rasante Entwicklungen:
Öko-Leitbetrieb für Rheinland-Pfalz, Soja-Demo-Betrieb RLP, Mitglied im Bioland-Fachausschuss für Landwirtschaft, seit 2016 Teilnahme an den Seminaren von Wenz & Näser für die regenerative Landwirtschaft, seitdem und nun im vierten Jahr gastge¬ben¬der Betrieb für die Seminare, Mitarbeit im Biokaiser-Projekt zur Rohstoffsicherung der größten Biobäckerei Deutschlands, Gründung der Genossenschaft Biofamilie Rheinhessen für die regionale Vermarktung von Kartoffeln und im zweiten Schritt auch für viele andere Produkte.
Warum mein Engagement in der Stiftung Zukunftsland? Wir benötigen eine noch größere Transformation in der Landwirtschaft und in der Gesellschaft, um unseren nachfolgenden Generationen ein Leben in einer vielfältigen und gesunden Umwelt zu ermöglichen. Dafür möchte ich mein ganzes Wissen und Engagement einsetzen.
Michael König
Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Schon früh habe ich im Betrieb meines Großvaters mitgeholfen. Durch ihn, die Tätigkeit auf den Feldern als auch meinen engagierten Grundschullehrer habe ich eine große Liebe zur Natur entwickelt. Später habe ich realisiert, dass die sog. „moderne“ Landwirtschaft der Natur großen Schaden zufügt. Je mehr ich mich in den letzten Jahren damit beschäftigt habe, umso mehr habe ich erkannt, wie groß und dramatisch das Ausmaß der Zerstörung ist.
Durch meine langjährige unternehmerische Tätigkeit sowie zahlreiche Fortbildungen, nicht zuletzt durch das Studium des Nachhaltigkeits-Managements, bin ich Wegbereiter geworden für innovative Lösungen, die unsere Natur schützen und bewahren. Darüber hinaus habe mich schon immer gerne für das engagiert, was mir wichtig ist. So habe ich im Laufe der Jahre in den unterschiedlichsten ehrenamtlichen Projekten zahlreiche Menschen zum Umdenken und zum aktiv werden inspiriert.
Die Gründung und die Führung der gemeinnützigen Stiftung Zukunftsland stellt für mich einen persönlichen Höhepunkt in diesem ehrenamtlichen Wirken dar. Mit den von uns unterstützten Projekten möchte ich überzeugend zeigen, dass es in der Landwirtschaft auch anders geht, nämlich naturverträglich und damit zukunftsfähig!
Unsere Philosophie
Guter Boden für gesunde Lebensmittel
Nachhaltige Landwirtschaft
Werden Sie Teil der Veränderung...
Oder rufen Sie uns direkt an
+49 (0)6324 966 262